Mini Party Burger mit Gurken-Salsa und ein Dieb im Hause Verlockendes...

Dienstag, 28. Oktober 2014



Okay Leute, gebts zu: Ich hab euch in den letzten Monaten sicherlich manchmal ein klitzekleinwenig gelangweilt mit gesunder Kost - oder? Naja, ohne es auf die Leser schieben zu wollen, kennt ihr das nicht auch? Manchmal überkommt einem einfach ein derber Heißhunger auf Fast Food - oder ? (Bitte bitte nickt jetzt brav und stimmt mir zu, jede andere Form der Antwort kann ich gerade einfach nicht ertragen!!!) Und manchmal sehne ich mich nach einem dicken, saftigen, selbstgegrillten Burger - einer mit selbst gewürztem Fleisch, selbstgemachter Sauce und Zwiebeln ... Wenn man reinbeißt: Die würzige Hamburger Sauce quillt an den Seiten raus, man schmeckt die Schärfe der Zwiebel und leckt sich zum Schluss einen Rest Ketchup von der Lippe... mhhhhh jetzt kommt schon: Das liebt ihr doch auch, oder? Und im siebten Himmel bin ich, wenn ich den puren Genuss mit einer eiskalten Cola herunterspülen kann. Ein paar Male im Jahr (meist in Verbindung mit Pizza oder Burgern) muss ein eiskaltes Glas Cola her! 

Umso mehr hab ich mich daher gefreut, als vor ein paar Wochen eine Anfrage von Kühne* in meinem Mailfach landete. Unter dem Motto "Sauer macht glücklich" darf ich euch in Zusammenarbeit mit Kühne* mein glücklichstes Gurkenrezept präsentieren. Ja - und da  kam automatisch der Burger wieder ins Spiel. Ich persönlich bin seit Kindheitstagen ein absoluter Gürkchen (so nennen wir sie bei uns zu Hause) Junkie: Knackig müssen sie sein, schööööön sauer und saftig. Und der würzige Essigsud lässt sich hervorragend mitverwenden: Im Salatdressig, zur Verfeinerung von Dipps etc. Derzeit esse ich morgens im Büro fast immer zu meinem selbstgebackenen Brot einige saure Gürkchen. Und bevor ihr auch nur einen Gedanken daran verschwenden könnt: Ich tu dies bereits seit Jahren - also kein Grund die Gerüchteküche brodeln zu lassen ;) Jedoch ein Grund, unsere Küche im Schlafanzug an einem Sonntag Nachmittag in Beschlag zu nehmen und mit Ben Hamburger Brötchen zu backen und köstliche Gurken-Salsa zuzubereiten. Und beim Kochen kam mir die Idee: Wie wären denn kleine, fingerfood-taugliche Mini-Burger mit Gurken Salsa? Die gehen kalt als auch heiß wunderbar. Und bevor ich euch wieder jede Menge Bilder und Rezepte zeige, erst einmal ein tolles Filmchen über die Herkunft der handgepflückten Kühne Gurken (wers hier nicht sehen kann der klicke einfach hier*): 









So werden die Burger Buns gemacht:

Hier hab ich wie Vera das Rezept für die Burger Buns aus der Rezeptwelt genommen. Das ist natürlich die Thermomix Variante, geht aber natürlich auch ohne prima.
Wohlweißlich hab ich jedoch die halbe Menge genommen, das ist mit dem Ei ein wenig tricky, aber ihr bekommt das hin. Es reichte für 8-10 Mini Burger und wir alle (3 Erwachsene + Ben) waren pappsatt. Für ein Fingerfood Buffet macht ruhig die reguläre Menge:

Hierzu habe ich 150 ml handwarmes Wasser mit 1/4 Hefewürfel und jeweils 1/2 TL Salz+Zucker verrührt. Dazu gebt ihr ca. 1 EL Öl und 300 Gramm Mehl, ich rate euch zu 550er Mehl, sowie ein halbes Ei. Das ist ein wenig Fummelei, ich hab das Ei zuerst getrennt, dann das Eigelb grob halbiert (die andre Hälfte gebt ihr in eine kleine Schüssel mit 1 EL Wasser zum Bestreichen) und dann nehmt ihr auch von dem Eiweiß grob die Hälfte weg und gebt das halbe Eiweiß und das halbe Eigelb zu den Teigzutaten. Nun alles mit dem Knethaken mind. 5 Minuten gut durchkneten. Der Teig ist etwas klebrig, das muss so sein. Daraus forme ich mit gut bemehlten Händen ca. 8-10 kleine Kugeln. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit einem Küchentuch bedeckt 30 Minuten gehen lassen. Mit der restlichen Eigelbmasse bepinseln und etwas Sesam drüber streuen. Und nun alles für 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen (175 Grad). Legt nach dem Backen direkt ein Geschirrtuch auf die Brötchen, so bleiben sie weicher.



So mache ich das Fleisch:

Hier nehme ich ausschließlich frisches Rinderhack von Metzger des Vertrauens. Für die Menge der Burger reicht ca. 500 - 600 Gramm. Knetet das Fleisch mit einem Ei, 2-3 EL Paniermehl, Salz, Pfeffer, 1 gepressten Knoblauchzehe und viel Paprikapulver sowie 1 EL Tomatenmark mit dem Knethaken gut durch.

Ich rolle das Fleisch auf einer glatten Unterlage flach und "steche" es dann mit einem passenden Glas (der Durchmesser des Glases muss etwas größer sein wie der der Burger Buns die ihr backt) aus. Dazu legt ihr das Glas auf die Fleischmasse und dreht es feste hin und her. Nun in die heiße Pfanne mit wenig Öl von beiden Seiten gut braun durchbraten.


Für die Gurken Salsa:

Schneidet 3-4 Gewürzgurken (die großen dicken von Kühne) in sehr feine Würfel. Dafür halbiere ich die Gurken einmal in der Mitte, lege sie mit der Schnittseite auf ein Brettchen und schneide feine Streifen - dann Würfel daraus. Geht ruck zuck. Dazu würfelt ihr eine kleine rote Zwiebel und 2-3 Pfefferonen. Alles so fein wie möglich. Vermischt alles und gebt 1-2 EL Olivenöl dazu. Lasst alles gut durchziehen, gern auch über Nacht.


Und so die Hamburger Sauce:

Reibt ein kleines Stück Zwiebel und 2-3 Gewürzgurken grob über eine Reibe. Gebt alles in eine Schüssel und vermischt es mit 3 EL Schmand, 3 EL Mayonnaise, 2 TL Senf, 3 TL Ketchup und einer ordentlichen Prise Salz, Zucker und Pfeffer. Schmeckt klasse!


Und jetzt wird zusammengebaut:
Ein kleines Stück Salat nach Wahl, ein Scheibchen Edamer, ein kleiner Klacks Hamburgersauce, Bulette, Gurkensalsa und ein paar Tropfen Ketchup. Von allem nicht ganz so viel, sonst wird der Burger zu hoch. Wer mag kann ihn dann noch mit einem Zahnstocher oder Dekostäbchen fixieren. Let´s enjoy it!!!








Also, wer JETZT nicht anfixt ist, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Ich finde die Burger in der Miniversion absolut geniales Fingerfood, hab es selbst getestet: Schmeckt auch kalt hervorragend. Wie klein sie sind könnt ihr ganz einfach daran sehen, dass daneben eine Espressotasse steht ;) Oder ihr macht eine Burgerparty und serviert alles in kleinen Schälchen damit sich jeder den Burger selber zusammensetzen kann. Dazu selbst gemachte Kartoffelspalten oder Kürbispommes - perfekt! Und die Cola serviert ihr dazu stilecht in dicken bauchigen Mason Jars von Lieblingsglas*.  

Wie der Zufall es will, hat Vera auch oberleckere Hamburger verbloggt und ich konnte mich gleich am Hamburger-Bun-Rezept bedienen ;). Ich sag ja, Schwestern im Geiste. Allerdings muss man hier erwähnen, dass ich bereits länger von Veras Post wusste und der mich eher angefixt hat - naja und durch Veras Fototipps sind mir ein paar Foodphotography-Sünden erspart geblieben ;) Veras Fotos sind eine Wucht und ich hab mich redlich bemüht, mich nicht allzu sehr davon inspirieren zu lassen ;) 

Und zum Thema Diebe: Ich habe da so ein Ecken in meinem begehbaren Kleiderschrank. Dort horte ich sämtliche Dinge, die ich kooperationstechnisch noch auf dem Blog einbauen will - Deko, Mode - alles darf erst "benutzt" werden, wenn wirklich alle Fotos im Kasten sind und der Kunde somit zufrieden ist :) So lautet die Theorie. Anfangs hatte ich immer ein wenig Angst, Herr Verlockendes... oder Ben könnten sich daran bedienen und irgendwas kaputt machen/beschmutzen etc. Aber Männer und Deko? Forget it! Eines Tages kam dann eine Ladung saure Gurken, natürlich im neuen Design, von Kühne angeschippert. Naja dachte ich, nach 7 Jahren Beziehung weißt du eines ganz sicherlich: Saure Gurken lassen Herrn Verlockendes absolut kalt. Hat er noch nie gegessen. Noch NIE! Und im Kleiderschrank haben die nix verloren - also ab in den Vorratsschrank damit. GAAAAAAAANZZZZZZZ weit nach Hinten, versteht sich.

Jetzt kennt sicherlich jeder von euch die Geschichte mit dem Mann und der Butter im Kühlschrank, ne?
Daran dachte ich, als ich die Gurken GAAAAAANNZZZZZZZZ weit nach Hinten in den Schrank stellte. Im Falle einer Weltwirtschaftskrise, eines Kriegsausbruchs, plötzlich möglicher Schwangerschaft bei Männern: Er würde die Gurken eh nicht finden.

Eines Abends kam ich von einem Cocktailabend mit meiner Freundin zurück nach Hause. Der Fernseher lief, klassisches Samstagabendgeräusch: Stadionatmosphäe daheim. Ole! Und was stand aufm Tisch?
Mit leicht zittriger Stimme, traute ich mich nur noch zu fragen "Sag bitte bitte bitte, dass du nur EIN Glas gegessen hast?"... Somit musste ich am Montagmorgen zum Supermarkt und weitere Gläser Kühne Gurken kaufen. Und diese waren, wie auch die die der Herr des Hauses verspeist hatte, knackig, handverlesen, sorgfällig kontrolliert und von bester Qualität :) Und das neue Layout war Gott sei Dank auch schon drauf! Was lernen wir aus diesem Post? Dass Hamburgerbrötchen nicht voller E-Stoffe sein müssen, dass Gurken knackig und saftig gehören - und?



Ich wünsch euch ne schöne Woche
Eure
Rebecca




*Kooperation - Dieser Post enstand in freundlicher Unterstützung mit Kühne und Pony & Blond. Vielen Dank dafür!
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Cosy Weekend in pink!!!

Freitag, 24. Oktober 2014




Heute auf meinem Blog aus der Reihe: Finde den Fehler!

Alles was ich für ein perfekt gemütliches Herbst-Wochenende brauche: 
- Lieblingstee
- Meine neue Recamiere
- Ein Buch/eine DVD
- Viele Kissen
- Ein Strickplaid
- Ruhe

Stoooooooooooopppppppppppp wird jetzt jede Mutter sagen, das ist ja mit Kleinkind fast ein Widerspruch in sich... wie Recht ihr habt. All das da oben grenzt fast an eine Unmöglichkeit - zumindest in meiner Welt. Nachmittags auf der Couch liegen, lesen und Tee trinken? Sorry: Träum weiter! Aber ich wollt so gern ein paar schöne Fotos von meinem Wohnzimmer, dem neuen Tee und dem Tassen DIY machen ...  Wenn Vera das kann, pah - kann ich das ja wohl auch. Irgendwie könnt man meinen, ich hab mich diese Woche mit meinen Blogfreundinnen abgesprochen. Erst kam Nadine zeitgleich mit frischem Brot und Feigensenf um die Ecke und jetzt kommt Vera mit hübschen Kakaotassenfotos an Wohzimmerdeko inkl. DIY um die Ecke - das kann doch alles kein Zufall sein, oder ;)? Wir sind offenbar Schwestern im Geiste, so sag ich es zumindest immer. 

Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich für verrückt erklärt: Ich habe bereits einen neuen Sofabezug für die Recamiere - jaaaaaa jetzt schon ;) Ich bin schwach geworden, als ich die tollen Bezugsstoffe von Saustarkdesign gesehen habe wars um mich geschehen. Ich habe mich für den Bezug München (klick)* entschieden und der Recamiere endlich eine weiße Haube verpasst. Ein robuster, weißer Baumwollstoff (gibts auch in anderen Farben, z.B. gefällt mir besonders gut der Stoff Flair in Lachsfarben*, ist mal ganz was anderes oder?)... ob ich da nicht im Frühjahr wieder schwach werde? Ich hoffe es nicht... ;) Ach ja, bevor ich es vergesse: Bei Saustarkdesign.com* findet ihr passgenaue Sofabezüge aus hochwertigen Stoffen für eure IKEA Sofaklassiker: Klippan, Kivik, Ektorp und Co. So verpasst ihr eurem Lieblingssofa einen individuelleren Look - ich habs bereits schon einmal getan, schaut mal hier (klick) und bin begeistert. 

Also, werden schön die Locations "gestellt", ein paar Schnappschüsse gemacht und dann erzähl ich euch, was ich eigentlich am Wochenende so treibe. Los gehts:
















Momentan läuft ein Wochenende im Hause Verlockendes... meist so ab: Ben weckt uns zwischen 6 und 7 Uhr (ja, ihr lest richtig!!!) und hat seit Neuestem das Essen für sich entdeckt. 3,5 Jahre bekam man nix in das Kind hinein, sei es noch so köstlich, kindgerecht oder liebevoll arrangiert. NIX GING REIN IN DEN PANZ. NIX! Aber seit Neuestem, so ca. 3 Wochen heißt es morgens um halb 7: Mama mach mir FÜHSTÜCK. FÜHSTÜCK ist das Wort, was regelrechte Angstzustände in mir auslöst. So werde ich wohl diesen Winter bei Minus 15 Grad in einer noch kühlen Wohnung im Morgenmantel stehen und Sandwichtoast, Eier halb durch und Joghurt mit Schokodrops, bisschen Honig und Streuseln zubereiten. Denn der Herr hat jetzt GANZ klare Vorstellungen, wie das FÜHSTÜCK auszusehen hat. Jawohl.

Manchmal bin ich (oder Herr Verlockendes, das wechselt sich ab) gnädig und lass ihn weiter schlafen - dann ziehen Ben und ich uns an und machen heimliche Spaziergänge - von denen Papa nix wissen darf. Ich erzähle es ihm zumindest so, sonst wirds uninteressant. Merke: Was man darf, ist langweilig. Was man nicht darf, ist interessant. Was man nicht darf: Wird gemacht! Wir sammeln Herbstlaub für Mamas Posts oder gehen Brötchen kaufen - währenddessen füllt Ben mich pausenlos mit wichtigen Informationen, die er tunlichst immer und immer wiederholt, für den Fall dass ich ihm nicht zuhöre oder es nach 30 Sekunden bereits vergessen habe - man weiß ja nie... Ich liebe diese Zeit mit ihm - auch wenn er ein möderisch anstrengendes Kind ist, das pausenlos Aufmerksamkeit braucht - bekommt er die nicht..mhhh dazu vielleicht ein anderes mal :) Es sei nur soviel gesagt: Ich habe gestern beim Putztag etliche Aufkleber von unserer Wendetreppe fummeln dürfen.

Wo wir beim Thema sind: Wir leben mittlerweile nur noch in den Tag hinein, wenn Wochenende ist. Ich hab für mich lernen müssen, dass jede Planung oder Erledigung am Wochenende für die Katz ist! Wenn ich euch einen Rat fürs Leben geben kann (und glaubt mir, darin bin ich eigentlich der Looser schlechthin): Versucht alles, was mit Verbindlichkeit zu tun hat, vom Wochenenden fern zu halten. So hab ich vor gut 2 Monaten für mich beschlossen, dass am Wochenende NICHT geputzt wird (bis auf Kleinigkeiten) - das erledige ich fortan immer Donnerstags nach der Arbeit. Ich muss dazu sagen, dadurch dass ich fast die ganze Woche arbeite ist bei uns oft einiges im Argen - es fehlt für jegliches die Zeit. Ich mache alles so gut, wie ich es kann - und den Rest der Zeit genieße ich jetzt. Sollen die Fusseln doch RocknRoll tanzen in der Bude - ist mir wurscht! Freitags mache ich alle Einkäufe bevor ich Ben von der Kita hole und dann wird 2 Tage nur genossen. Einander haben - Zeit zu haben, FÜHSTÜCK machen und auch sonst: Eben nur Rumhängen, Oma und Opa besuchen, Kuchen futtern, Ausflüge oder Fernsehen. Auch, wenns mit Kind nicht ganz so entspannt geht, wir machen das Beste daraus. Und wenn uns der Kragen platzt, fahren wir halt mal allein ein Wochenende nach Hamburg: Oder so ;) Ich kann euch sicherlich keine guten Tipps für Wochenend-Aktivitäten geben - aber ich kann euch den Tipp geben, haltet euch die Zeit einfach mal frei - den nervigen restlichen Kram kann man auch nebenbei in der Woche erledigen.

Ich wünsch euch ein kuscheliges Wochenende... ich weiß noch nicht, was mir blühen wird, faul auf dem Sofa liegen wirds jedoch nicht sein ;) Wer mag kann ja bei Instagram schauen, was ich so treibe... Oder sich auch so schöne Teebecher mit Nagellack marmorieren. Wie es geht hab ich bei meiner lieben Namensvetterin Rebecca entdeckt-nur vorsicht, macht süchtig und nachher ist nix mehr in der Wohnung wie es war. Außerdem schmeckt in der Tasse der leckere Fruchttee Bayamo* noch fruchtiger ;) Und was ist eure Lieblingsbeschäftigung am Wochenende?

Eure
Rebecca




PS: Es gibt auch Abende... ;) Und mit etwas Glück, hol ich die Couch-Kuschel-Teezeit dann einfach nach ...



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Baking bread - saftiges Haselnussbrot und frische Himbeerbutter

Dienstag, 21. Oktober 2014


Ich muss beim Verfassen des Post-Titels fast ein bisschen lachen... Denn nun hab ich einen Knoten im Kopf - Baking bread - Breaking Bad ähmmmmmmm... Nein, dieser Post hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts mit der amerikanischen Kultserie zu tun. Nichts mit Chrystal Meth, Jesse Pinkman, Walther White, Lungenkrebs oder Chemieunterricht zu tun - obwohl, Himbeerbutter machen hat schon ein wenig was von Chemie. Ihr kommt aber sicher nicht vom rechten Weg ab, wenn ihr weiter lest ;)

Heute wollt ich euch einfach mal mein persönliches Lieblingsbrot-Rezept zeigen. Ich gestehe, dass ich im Sommer oft geschludert hab und viel gekauftes Brot gegessen habe - geschuldet der Hitze in unserer neuen Küche - sie liegt nämlich - sehr ungewöhnlich: Unterm Dach (Fotos kommen im November). Und jetzt hab ich die Tage wieder rumprobiert und das unglaublichst leckerste Brot in meinem Leben gebacken. Eins, das endlich nicht nur noch nach Hefe schmeckt, voller gesundem Korn ist und vor allem sehr saftig. Es braucht zugegebenermaßen ein wenig Zeit - ich backe es abends nebenbei während ich das Abendessen zubereite und Ben danach ins Bett bringe. 3 Stunden müsst ihr dafür leider einkalkulieren. Aber, es ist einfach eine Frage der Organisation - wenn man sowieso zu Hause ist macht der Backofen ja eh die Arbeit.

So, und damit die Bilder nicht so eintönig sind, waren Ben und ich passende Deko suchen: Nüsse und buntes Herbstlaub sind die Nebendarsteller gewesen. Und um das ganze farblich aufzugreifen, hab ich endlich mal die Himbeerbutter ausbrobiert. Im Thermomix geht so manche Schweinerei ganz easy sag ich euch... aber Himbeerbutter war zuerst echt was, wo ich dachte: Wer braucht sowas bitte? Ich kann auch Butter aufs Brot schmieren und Himbeermarmelade drauf verteilen, oder? Allerdings passte es ins Farbkonzept und zudem wisst ihr ja, ist der Blog meine virtuelle Spielwiese - ich probier hier gern mal was Neues aus. Ich muss jedoch zugeben, dass die Himbeerbutter geschmacklich ein absluter Kracher ist. Sowas geiles (sorry!) hab ich lang nicht gegessen. Ich hab gleich versucht, sie ohne Thermomix zu machen, damit der Großteil meiner Leser auch etwas davon hat. Ist ein bisschen tricky - aber durchaus nachmachbar. Also, nun Fotos und Rezepte, ist klar:











Saftiges Nussbrot:

Vermischt in einer Schüssel jeweils 125 Gramm geschroteten Roggen und Weizen (gibts im Bioladen, sonst selbst herstellen) mit 125 Gramm Weizenvollkornmehl.

Nun erwärmt einen Becher 500 Gramm Buttermilch ganz vorsichtig, dass er etwa handwarm ist. Gebt die Buttermilch mit einem knappen halben Würfel Hefe in eine Rührschüssel und vermischt alles kurz. Gebt nun 3-4 EL Rübensirup, 2 TL Salz, 120 Gramm Leinsamen, 80 Gramm Sonnenblumenkerne und das komplette Mehlgemisch hinzu. Knetet alles mit dem Knethaken 5 Minuten durch (der Teig wird etwas flüssiger sein). Zum Schluss mengt vorsichtig 80 Gramm ganze Haselnusskerne unter. Füllt den Teig in eine gefettete, mit Dinkelflocken ausgestreute Kastenform. Nun muss der Teig ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen. Dann darf es für 1,5-2 Stunden bei 170 Grad in den Ofen. Ja, tatsächlich so  lang, es wird dunkel, außen knusprig und innen sehr saftig. Mein absolutes Lieblingsbrot momentan. Wenn ihr keine Haselnüsse mögt oder allergisch seid, tauscht sie durch Walnüsse oder stockt die Sonnenblumenkerne entsprechend auf.


So wird die Himbeerbutter gemacht:

Ihr benötigt 250 Gramm Butter zimmertemperatur. Wichtig ist nämlich, dass die  Zutaten etwa die gleiche Temperatur haben, damit sie sich verbinden. Lasst (am Besten über Nacht) 250 Gramm TK Himbeeren auftauen. Püriert die Himbeeren mit 125 Gramm braunem Zucker bis eine homogene Masse entstanden ist. Nun braucht ihr ein Handrührgerät!

Rührt damit unter das Himbeerpüree Stückchenweise die Butter unter. Dazu müsst ihr das Ganze auf höchster Stufe verschlagen. Es dauert einige Zeit, bis sich das ganze zu einer homogenen Masse verbindet. Zum Schluss püriere ich das Ganze noch mal ca. 1 Minute mit dem Pürierstab. Es ist ein bisschen tricky, aber wenn man im Chemieunterricht aufgepasst hat, bekommt mans sicher hin. Nun das Ganze kühl stellen - mind. 2 Stunden fest werden lassen. Es schmeckt sagenhaft gut sage ich euch!




Auf die Frage hin, wo ich mein Brot aufbewahre: Ihr wisst ja sicherlich längst, dass ich ein rieeesseeennn Wesco* Fan bin. Dort gibts eine riesige Auswahl diverser Möglichkeiten, euer Brot aufzubewahren. Z.B. hab ich den obigen Wesco Single Grandy* nun meiner besten Freundin zum Geburtstag geschenkt - in Ihrer Lieblingsfarbe lila. Komplett mit frisch gebackenem Brot - eine schöne Geschenkidee, wie ich finde. Wer mag kann die Brotbox auch mit den Zutaten für ein Brot + schön ausgedrucktem Rezept bestücken, dann kann derjenige selbst drauf losbacken. Tolle Rabatte auf Wesco Produkte und einen 10 € Willkommensgutschein (plus kleinem Geschenk) bekommt ihr für eine Registrierung im Villa-Wesco-Shopping-Club. Hier erhält man nur Eintritt mit einer persönlichen Einladung - welche ich euch bei Interesse gern schicke. Der Club ist kostenlos und unverbindlich und man hat die Möglichkeit Wesco Produkte vergünstigt zu bestellen. Mailt mir an verlockendes@gmx.de - ich lade euch dann schnellstmöglich ein. Wichtig: OHNE Einladung bekommt ihr keinen Zutritt zum Club.Teilnahme nur aus Deutschland. Ich werde immer wieder gefragt, ob eine Einladung noch möglich ist: Ihr könnt mich jederzeit kontaktieren. Andere schöne Ideen mit Wesco findet ihr auf meinem Blog z.B. hier oder hier. Und bald zeig ich euch meinen großen weißen Grandy in meiner neuen Küche! Ich freu mich schon drauf.

Wir sind eigentlich keine großen Brotesser - aber morgens ohne Brot geht auch bei uns nicht ganz. Die Frage, die fast immer kommt: Isst der Ben das selbstgemachte Brot auch? Nein, Ben isst am liebsten selbstgemachtes Vollkorn-Toastbrot vom Lidl, schön brav mit Nutella drauf, was denkt ihr denn??? Herr Verlockendes... bevorzugt dunkles Graubrot. Da ist die Mutter glücklich, wenn sie Woche für Woche 6 Stellen anlaufen kann, um den Wocheneinkauf zu erledigen, nicht wahr?

So, und nun würd ich mich freuen, wenn ihr mir verratet ob ich auch gern Brot backt und ob ihr ein Lieblingsrezept dafür habt.

Euch eine schöne Woche
Eure
Rebecca





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